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Geschichte

Erste Generation

Gründer: Rudolf Auer
Gründungsjahr:   1920
Ort: Wien
Produkte: Konditorwaren

1920: Start der später zum Markenartikel gewordenen TORTENECKEN, damals  TORTENBRUCH  genannt. Aus dem missglückten Verkauf von Oblatentorten, wurde ein Abverkauf von zerbrochenen Oblatentorten. Und plötzlich wurde die Nachfrage so groß, dass „Bruch“ nachproduziert werden musste. Bald wurde der erste Standort, ein Kellerlokal  zu klein und es erfolgte bis zu Beginn des zweiten Weltkrieges eine Expansion mit Konditorwaren auf insgesamt sieben Filialen in Wien und Niederösterreich.
Die Kriegswirren und die fehlenden Rohstoffe erzwangen eine Unternehmensunterbrechung bis 1949.
Bei diesem Neustart wurde von Konditorwaren abgegangen und das Produktionsprogramm auf Dauerbackwaren, Schokoladeartikel, Zuckerwaren umgestellt und für den Vertrieb ein eigenes Vertreternetz aufgebaut.
1949 Entwicklung und erfolgreiche Einführung der BAUMSTÄMME:

Zweite Generation

Ende der Fünfziger-Jahre wurde der 1941 geborenen Sohn Günter auf die Nachfolge und in das Unternehmen eingebunden.
Günter Auer, Mittelschule, HTL (Höhere Technische Lehranstalt – TGM) und 2 – jähriger Abiturentenkurs, Militärdienst bei den Pionieren.

Anfang der 60er erfolgte eine Produktbereinigung zu Waffelwaren.
   
Sortimentsegmentierung: Tortenecken, Baumstämme, Oblaten = Lebensmittelhandel
                                          Eiswaffel, Eistüten, Hohlhippen, Fächerwaffel = für den Nachtisch

Erweiterung der Produktionsflächen durch Ankauf von Nachbarliegenschaften in der Gentzgasse und Gersthoferstraße in Wien 18. Ständige Anpassung der Organisation an die zügige Expansion des Unternehmens, wie Exportabteilung, technische Entwicklung, Einführung von EDV…..

Kauf des Eiswaffelerzeugers Lux und der Hohlhippenerzeugung Lippe.
Aus Gründen der Frischhaltung Einführung der Dosenverpackung für alle Produkte die in die Gastronomie, Küche. Eissalon geliefert werden.

 

1980 Übernahme des Konkurrenzbetriebes FLORIDIA, samt Liegenschaft in Spillern, im Norden von Wien.
Spillern wurde damals als zukünftiger zentraler Produktionsstandort für die inzwischen drei Produktionsstätten in Wien, festgelegt.

Errichtung von Vertriebsfirmen in Deutschland und Italien.

1986 Bau des Zentrallagers in Spillern

1994 Einführung der Minis. Ausgehend von den 100g Taschenpackungen wurden kleinere mundgerechtere Formen der Tortenecken und der Baumstämme entwickelt, die in 400 bis 500g Beutel abgefüllt wurden. Damit wurde ein neues Marktsegment angesprochen welches die erzeugten Tonnagen schlagartig vervielfachte.
 
Bis 1996 Übersiedlung der bisherigen drei Standorte aus Wien nach Spillern
1989 Kauf eines ungarischen Eistütenerzeugers und Gründung der Auer Waffel Ungarn in Budapest und starke Expansion in die damaligen ComeconStaaten.

Zur Stärkung des eigenen Vertriebes wurde eine Handelsabteilung gegründet über welche Marken wie Barilla Teigwaren, Fishermen`s Friend, Eisrohstoffe mec3 vertrieben wurden.

1991 Erwerb eines zwei Hektar großen Areals in Budapest und Übersiedlung relativ einfacher Monoproduktionen von Spillern nach Budapest.

Der dadurch frei gewordene Platz in Spillern wurde für neue deckungsbeitragsstarke Artikel genützt.
 
1991 Start von Privat Label für Bahlsen, Suchard, Mars in Budapest für den früheren Ostblock und Exporte in Drittländer.

>>> zum Thema ist ein Videofilm verfügbar <<<

Die stand alone Politik wurde immer schwieriger durchzustehen und so wurde das Österreichische Unternehmen Ende 1997 und der ungarische Betrieb 1998 verkauft.

Zurückbehalten wurde die AWI, Auer Waffel International GmbH&CoKG  und ein Tiefkühlvertrieb von Pizzen, Baguettes in die Gastronomie.

Die AWI besitzt Patente und Markenrechte die auch verwertet werden. Heute beschäftigt sich die AWI vorwiegend mit Vermögensverwaltungs – Beteiligungstätigkeiten, entwickelt aber  auch Produkte im Auftrag anderer Produzenten.  


 
Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Auer-Waffel: Auer Waffel Int. GmbH&CoKG • Martin Mayer Gasse 4 • A-2500 Baden bei Wien •